Stottern als Redestörung |
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Stottern als Redestörung
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Der Begriff der Redestörung ist im deutschen Sprachraum ein Sammelbegriff und umfaßt die uneinheitlichen Störungsbilder Stottern, Poltern, Sprechangst (Logohobie) und Mutismus. |
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Stottern
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...ist gekennzeichnet durch häufige Wiederholung oder Dehnung von Lauten, Silben oder Wörtern, oder durch häufiges Zögern und Innehalten, das den rhythmischen Sprechfluß unterbricht. |
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Poltern
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...ist gekennzeichnet durch eine hohe Sprechgeschwindigkeit mit falscher Sprechflüssigkeit, die zu einer beeinträchtigten Sprechverständlichkeit führt. Es treten keine Wiederholungen oder Verzögerungen auf. |
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Sprechangst
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...ist eine schwere psychische Hemmung vor dem Sprechen mit einem eigenständigen Erscheinungsbild. Sie kann jedoch auch als Komponente bei verschiedenen Sprach- und Stimmstörungen, inbesondere bei Stottern und Mutismus enthalten sein. |
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Mutismus
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wird bei Kindern als eine deutliche, emotional bedingte Selektivität des Sprechens charakterisiert. In einigen Situationen zeigt das Kind dabei eine altersgemäße Sprachkompetenz, in anderen definierten Situationen jedoch nicht. |
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